Die Ausstellung ist seit zwei Wochen vorbei, und ich brauche immer eine gewisse Zeit, bis ich etwas dazu sagen kann. Während die Bilder im Raum hingen, konnte ich sie nicht mehr sehen – zu nah dran, zu viele Gespräche, zu viel Aufregung.
Jetzt, mit etwas Abstand, bin ich froh, dass es die Galerie Nordlicht war. Arne Kvist hat einen langen Atem für neue Arbeiten, er hat mir die Zeit gelassen, die ich brauchte, und er hat den Raum so gehängt, wie ich es mir vorgestellt hatte: nicht zu eng, mit echten Pausen zwischen den Bildern.
Was ich mitgenommen habe
Viele Gespräche haben mich überrascht. Immer wieder kamen Leute und erzählten mir, welche konkreten Orte sie in meinen Bildern erkannt zu haben glaubten – Orte, die ich nie gemalt hatte, die aber offenbar etwas ausgelöst haben. Das ist das Schönste an der abstrakten Landschaft: sie lässt Raum für fremde Erinnerungen.
Ein Bild – „Stille Flut” – hat eine Käuferin gefunden, die mir danach geschrieben hat. Es geht jetzt nach Oslo. Ich stelle mir manchmal vor, wie meine Bilder dort hängen, in einem anderen Licht, in einem anderen Winter.
Die nächste Ausstellung ist noch offen. Erstmal malen.