Der März bringt ein anderes Licht ins Atelier. Nach den langen grauen Wochen des Winters – in denen ich fast ausschließlich in Dunkelblau und Ocker gearbeitet habe – beginne ich jetzt wieder, mit Grüntönen zu experimentieren. Nicht das satte Grün des Hochsommers, sondern dieses zögernde, helle Grün, das in Berlin gegen Ende März die Bäume überzieht.
Die neue Serie heißt vorläufig „Tiefebenen”. Ich denke dabei an die Landschaften, die man aus dem Zug heraus sieht – Brandenburg, Mecklenburg – diese flachen Weiten, die viele als langweilig empfinden und die ich so liebe. Es gibt dort keine dramatischen Gipfel, keine steilen Klippen. Nur Himmel, Horizont, Feld.
Neue Formate
Für diese Serie arbeite ich erstmals wieder auf großen Formaten – 150 × 120 cm und mehr. Nach einem Jahr, in dem ich mich vor allem kleinen, dichten Arbeiten gewidmet habe, brauche ich wieder diese Weite. Die Leinwand soll atmen.
Die ersten drei Bilder sind fertig grundiert, zwei davon haben schon die ersten Farbschichten bekommen. Ein früher Stand, aber ich spüre, dass es stimmt.
Wer sich für die Entwicklung interessiert: Ich plane, die Serie im Herbst 2026 in einem noch nicht festgelegten Berliner Raum zu zeigen. Mehr dazu in den nächsten Monaten.